KVM Console für VMs auf debian Jessie aktivieren.

Um auf die Guest VM direkt vom Host per console zuzugreifen

virsh console VM

muss man erstmal folgendes auf die Guest VM ausführen:

systemctl enable serial-getty@ttyS0.service
systemctl start serial-getty@ttyS0.service

Dann muss man noch die Datei /etc/default/grub anpassen, damit folgendes :

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="console=tty0 console=ttyS0"
GRUB_TERMINAL="serial console"

drin steht und letztlich

update-grub

und jetzt wenn man auf dem Host folgendes ausführt

virsh console VM

Dann sollte es klappen.

KVM VM LVM innerhalb LVM verkleinern

WARNUNG: IMMER BACKUP VORHER MACHEN, und das ganze ist auf eigene Gefahr!

folgendes Szenario, ich habe einen KVM Host Server darauf laufen ein paar VMs. Für fast alle VMs habe ich eine Festplatten große von 20GB angelegt, mit der Zeit musste ich feststellen das 20GB war einfach zu viel und 10GB wurden vollkommen ausreichen, vor allem das ganze kostet zu viel Backup Speicher.

  LV           VG    Attr       LSize  Pool Origin Data%  Meta%  Move Log   Cpy%Sync Convert
  VM1          sunny -wi-ao---- 10.00g                                                   
  VM2          sunny -wi-a----- 20.00g                                                   
  backup-VM1   sunny -wi-a----- 20.00g                                                   
  backup-VM2   sunny -wi-a----- 20.00g                                                   
  home         sunny -wi-ao---- 20.00g                                                   
  root         sunny -wi-ao---- 10.00g                                                   
  swap         sunny -wi-ao----  4.00g                                                   
  tmp          sunny -wi-ao----  5.00g   

Vorbereitung

auf VM2 ist einen debian linux System mit LVM2 Partition installiert, bevor wir die VM verkleinern müssen wir die Machine runter fahren.

virsh shutdown VM2

Backup

wir erstellen erstmal eine neue LV für den Backup, die genau so groß wie die VM2

lvcreate -L 20G sunny -n backup-VM2                                                  

Jetzt machen wir einfach eine 1:1 Copy von die VM, mit dem dd Befehl

dd if=/dev/sunny/VM2 of=/dev/sunny/backup-VM2                                                 

Verkleinern

Jetzt müssen wir die VM2 auf dem Host mounten, da VM2 selber LVM ist benötigen wir das Tool kpartx, falls nicht vorhanden einfach mit apt installieren.

apt install kpartx

nun um die Logical Volumes, die Innerhalb unseren VM2 anzuzeigen, müssen wir folgendes Befehl ausführen:

kpartx -av /dev/sunny/VM2                                          

add map sunny-VM21 (253:9): 0 497664 linear /dev/sunny/VM2 2048
add map sunny-VM22 (253:10): 0 2 linear /dev/sunny/VM2 501758
add map sunny-VM25 : 0 41439232 linear /dev/sunny/VM2 501760

und nun aktivieren wir die LVMs, die innerhalb VM2 sind

vgchange -ay
lvscan

Nun müssen wir, die LVM, die wir verkleinern wollen erstmal auf Fehlern überprüfen

e2fsck -f /dev/VM2-vg/root

Jetzt verkleinern wir die Root Partition

resize2fs /dev/VM2-vg/root 8G

danach verkleinern wir die Root LV

lvreduce -L 8.5G /dev/VM2-vg/root

Jetzt nochmal die Root Partition ändern

resize2fs /dev/VM2-vg/root

auf Fehlern überprüfen

e2fsck -f /dev/VM2-vg/root

Jetzt können wir die LVMs deaktivieren und entfernen

vgchange -an
kpartx -dv /dev/sunny/VM2

Nachher, die Machine booten und folgendes Befehl innerhalb VM2 eingeben:

pvs -v --segments /dev/sda5
root@VM2 ~ # pvs -v --segments /dev/sda5
    DEGRADED MODE. Incomplete RAID LVs will be processed.
    Wiping cache of LVM-capable devices
    Using physical volume(s) on command line
  PV         VG      Fmt  Attr PSize  PFree  Start SSize LV     Start Type   PE Ranges          
  /dev/sda5  VM2-vg lvm2 a--  19,76g 10,41g     0  2176 root       0 linear /dev/sda5:0-2175   
  /dev/sda5  VM2-vg lvm2 a--  19,76g 10,41g  2176  2664            0 free                      
  /dev/sda5  VM2-vg lvm2 a--  19,76g 10,41g  4840   218 swap_1     0 linear /dev/sda5:4840-5057

root@VM2 ~ # sudo pvmove --alloc anywhere /dev/sda5:4840-5057
  /dev/sda5: Moved: 0,0%
  /dev/sda5: Moved: 50,5%
  /dev/sda5: Moved: 100,0%
sudo pvmove --alloc anywhere /dev/sda5:yyyy-end

Nachher die VM2 mit GParted booten um die physikalischen Volumen zu verkleinern.

und am Schluss die LVM selber auf dem Host verkleinern.

lvreduce -L 10G /dev/VM2

 

externe Festplatte(mit mehr Strom) an das Raspberry Pi B+ anschließen

mehr Strom an die USB-Ports

Als ich versucht habe meine externe Festplatte WD an das Raspberry Pi anzuschließen, musste ich feststellen dass die Festplatte nicht richtig starten könnte, der Grund dafür war dass die nicht über genug Strom versorgt war.

Als OS habe ich raspbian auf meinem Raspberry Pi installiert, um mehr Strom an die USB Ports zu bekommen müsste ich in die Datei /boot/config.txt folgende Zeile einfügen

max_usb_current=1

diese Zeile bewirkt dass die USB Ports bis zu 1200 mA an Strom liefern.

Links:

http://linuxundich.de/raspberry-pi/externe-festplatten-am-raspberry-pi-betreiben-openelec-und-andere-systeme/

 

Salt Minion/Master auf Debain (Jessie) installieren

Ich benutze Salt um updates auf allen VMs zu installieren, Salt kann viel mehr, hier werde ich aber nur zeigen wie man Updates auf allen VMs durchführt.

Salt-Master insallieren

apt-get install salt-master

Man installiert den salt-master auf dem Host, auf denen die Befehle ausgeführt werden sollen. Falls man den Master auch als einen Client(Minion) haben möchte, dann installiert man zusätzlich das salt-minion Package.

apt-get install salt-minion

danach muss man auf dem Master die /etc/salt/minion Datei editieren

# Set the location of the salt master server, if the master server cannot # be resolved, then the minion will fail to start.
master: localhost

und beim master localhost eintragen. Somit wird der Master auch als einen Minion in die Liste eingefügt.

Salt-Minion installieren

jetzt installiert man auf jedem VM bzw. jedem Server, den man über den salt-master updaten möchte, das salt-minion Package.

apt-get install salt-minion

Nun müssen wir unseren salt-minion zeigen wo unsere salt-master sich befindet, dafür editieren wir die /etc/hosts Datei und fügen den IP für den salt-master.

echo "192.168.10.10 salt" >> /etc/hosts

Wobei hier trägt Ihr anstatt vom 192.168.10.10 den IP von eurem Master Host. Jetzt müssen wir nur noch auf dem Master die Minion(s) akzeptieren.

dafür auf dem salt-master folgendes Befehl ausführen

salt-key -L

es wird eine Liste mit allen Minions angezeigt. damit man die einfügt führt man folgendes Befehl

salt-key -A

Jetzt können wir aus dem salt-master alle Minions updaten

salt '*' pkg.list_upgrades

dieses Befehl zeigt uns alle verfügbare Updates auf alle minions, um den update durch zu führen, benutzt man folgendes Befehl

salt '*' pkg.upgrade

Plugins/Themes Update FTP Login abfrage los werden!

Falls Ihr WordPress Lokal auf eurem Rechner oder auf einem Root Server installiert habt wo ihr wisst, dass Ihr nur die einzigen die darauf zugreift, dann könnt ihr die FTP Login abfrage beim Versuch eines Updates, los werden. Indem Ihr einfach die rechte für das WordPress Verzeichnis ändert.

chown -R www-data:www-data /usr/share/wordpress

danach sollte die FTP Abfrage nicht mehr erscheinen.

WordPress auf Jessie installieren

Hier werde ich erklären wie man den bekannten WordPress Blog aus dem Debian Repostries (Jessie) installiert.

Um WordPress zu installieren führt man folgendes Befehl:

sudo apt-get install wordpress

Nach dem man WordPress installiert hat, muss man nun den Apache Service sagen wo sich unsere WordPress Installation befindet.

Dafür müssen wir einen WordPress config Datei in /etc/apache2/sites-available/ anlegen.

mit eurem beliebigen Editor:

vim /etc/apache2/sites-available/wordpress.conf
<VirtualHost *:80>
ServerName wordpress.domain.com
DocumentRoot /usr/share/wordpress

<Directory /usr/share/wordpress>
Options FollowSymLinks
AllowOverride Limit Options FileInfo
DirectoryIndex index.php
Require all granted
</Directory>

<Directory /var/lib/wordpress/wp-content>
Options FollowSymLinks
Require all granted
</Directory>

</VirtualHost>

jetzt müssen wir die Website aktivieren.

sudo a2ensite wordpress

nun müssen wir den Apache Server neu starten damit die Änderungen wirksam werden.

sudo service apache2 restart

Jetzt müssen wir den WordPress Konfigurieren damit es den MySQL Datenbank benutzt.

dafür müssen wir eine config Datei /etc/wordpress/config-NAME_OF_YOUR_VIRTUAL_HOST.php anlegen.

vim /etc/wordpress/config-wordpress.domain.com.php

und folgendes rein schreiben:


<?php
define('DB_NAME', 'wordpress');
define('DB_USER', 'wordpress');
define('DB_PASSWORD', 'passwort');
define('DB_HOST', 'localhost');
define('WP_CONTENT_DIR', '/usr/share/wordpress/wp-content');
?>

nun müssen wir die MySQL DB erstellen, falls die MySQL Server ist noch nicht auf eurem Server installiert, man kann es mit folgendes Befehl installieren:

sudo apt-get install mysql-server
mysql -u root -p
CREATE DATABASE wordpress;
GRANT SELECT,INSERT,UPDATE,DELETE,CREATE,DROP,ALTER
ON wordpress.*
TO wordpress@localhost
IDENTIFIED BY 'passwort';
FLUSH PRIVILEGES;

nun könnt Ihr eure WordPress Installation über den Web Interface aufrufen. http://wordpress.domain.com